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LINKE fordert schnelle Konsequenzen bei Zugausfällen der Regiobahn

„Wir leben nicht mehr im Mittelalter, sondern im 21. Jahrhundert. Mobilität bedeutet Auftrag und Verpflichtung für die einen sowie Freiheit und gesellschaftliche Notwendigkeit für die anderen", sagt Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin der LINKEN in Bayern. „Die Betreiber der Regiobahn haben diesen Auftrag von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft angenommen und dementsprechend auch zu erfüllen.

Es ist inakzeptabel, dass bis zu sechs von sieben Fahrten zwischen Ingolstadt und Eichstätt ausfallen oder kaum noch planmäßiger Verkehr auf der Strecke Augsburg-Weilheim möglich ist, weil nicht genug Zugpersonal vorhanden ist. Das trifft vor allem diejenigen, die entweder kein Auto besitzen oder sich bewusst für den Zug entscheiden, um ökologisch mobil zu sein.

Es darf nicht passieren, dass diese Personen aufgrund mangelnder Personalplanung genötigt werden, auf das Auto umzusteigen. Von einem Unternehmen wie der Bayerischen Regiobahn GmbH, einer Tochter des französischen Transdev-Konzerns, zu der auch die Bayerische Oberlandbahn (BOB) und die Marke Meridian gehören, kann man eine vernünftige Personalplanung erwarten. Wenn dieses Unternehmen nicht in der Lage ist, ihrem Auftrag nachzukommen, müssen Konsequenzen von Seiten der Bayerischen Eisenbahngesellschaft folgen.

Die Profitinteressen des Transdev-Konzerns dürfen nicht dazu führen, dass am Personal gespart wird. Sonst tragen die Fahrgäste am Ende die Konsequenzen für die Fehler, die bei der Privatisierung der Bahn gemacht wurden."


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