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Claus Debnar

Die Straße gehört dem Auto?

Gegen die Stimmen von Linken und Grünen hat der Mühldorfer Stadtrat am 26.11. gegen die Umwandlung des Ceglédrings in eine Spielstraße gestimmt.

Dies wurde von einer Mehrheit der Anwohner gewünscht, die an einer diesbezüglichen Befragung teilgenommen hatten. Damit folgte der Stadtrat einer Argumentation, die keinen Präzedenzfall schaffen wollte, so Stefan Lasner (CSU) und damit weiterhin den Vorrang des Autos vor nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern festschreibt. Ebenso wurde die, durch Studien widerlegte, Behauptung wiederholt, Spielstraßen stellten letztendlich eine Gefährdung der spielenden Kinder dar. Kinder lernten, nach Gottfried Kirmeier (SPD) ein falsches Verständnis von Straße. Belegt wurde diese Privatmeinung allerdings nicht. „Hier wurde eine weiteres Mal die Möglichkeit ungenutzt gelassen, neue Wege in der Verkehrspolitik zu gehen und die Bedürfnisse von Familien und Kindern in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt alles der Dominanz des Autos unterzuordnen,“ so Linken Stadtrat Claus Debnar. Ebenfalls bemerkenswert ist der Umstand, dass der wiederholte Versuch aus Reihen der UM, eine unliebsame Diskussion vorzeitig abzubrechen, von CSU und SPD mitgetragen wurde und erneut zu einem zweifelhaften Erfolg führte.

„Der wiederholte Abbruch einer Diskussion unter dem Hinweis, alle Fraktionen hätten nun ihren Standpunkt klargemacht, ist eine undemokratische Missachtung der Stadträte, die nicht in eine Fraktion eingebunden sind. Einen besonders unguten Geschmack bekommt das Ganze, da in diesem Fall, Frau Zieglgänsberger ihren Antrag auf Abbruch erst gestellt hat, nachdem die Fraktionen und ein AfD Mitglied zu Wort gekommen waren, also nur die Position der LINKEN noch nicht dargestellt werden konnte,“ so Claus Debnar.


Claus Debnar

Die Straße gehört dem Auto?

Gegen die Stimmen von Linken und Grünen hat der Mühldorfer Stadtrat am 26.11. gegen die Umwandlung des Ceglédrings in eine Spielstraße gestimmt.

Dies wurde von einer Mehrheit der Anwohner gewünscht, die an einer diesbezüglichen Befragung teilgenommen hatten. Damit folgte der Stadtrat einer Argumentation, die keinen Präzedenzfall schaffen wollte, so Stefan Lasner (CSU) und damit weiterhin den Vorrang des Autos vor nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern festschreibt. Ebenso wurde die, durch Studien widerlegte, Behauptung wiederholt, Spielstraßen stellten letztendlich eine Gefährdung der spielenden Kinder dar. Kinder lernten, nach Gottfried Kirmeier (SPD) ein falsches Verständnis von Straße. Belegt wurde diese Privatmeinung allerdings nicht. „Hier wurde eine weiteres Mal die Möglichkeit ungenutzt gelassen, neue Wege in der Verkehrspolitik zu gehen und die Bedürfnisse von Familien und Kindern in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt alles der Dominanz des Autos unterzuordnen,“ so Linken Stadtrat Claus Debnar. Ebenfalls bemerkenswert ist der Umstand, dass der wiederholte Versuch aus Reihen der UM, eine unliebsame Diskussion vorzeitig abzubrechen, von CSU und SPD mitgetragen wurde und erneut zu einem zweifelhaften Erfolg führte.

„Der wiederholte Abbruch einer Diskussion unter dem Hinweis, alle Fraktionen hätten nun ihren Standpunkt klargemacht, ist eine undemokratische Missachtung der Stadträte, die nicht in eine Fraktion eingebunden sind. Einen besonders unguten Geschmack bekommt das Ganze, da in diesem Fall, Frau Zieglgänsberger ihren Antrag auf Abbruch erst gestellt hat, nachdem die Fraktionen und ein AfD Mitglied zu Wort gekommen waren, also nur die Position der LINKEN noch nicht dargestellt werden konnte,“ so Claus Debnar.