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100.000 Euro für die Tafeln sind reine Symbolpolitik

Ates Gürpinar, Landessprecher der LINKEN. Bayern, äußert sich der Ankündigung, 100.000 Euro an die Tafeln zu vergeben:

„100.000 Euro sind eine Frechheit angesichts der vielen Arbeit der Tafeln und der verfestigten Armut im Land. Das Geld bekämpft weder Symptome noch Ursachen der Armut.

Grundsätzlich zäumen CSU und FW das Pferd von hinten auf. Die unsozialen Gesetze haben die Notwendigkeit von Tafeln erst geschaffen. Die späte Einsicht, dass man nun Ursachen bekämpfen müsse, ändert noch nichts an den Zuständen. Politik wird nicht im Konjunktiv gemacht.
Die rund 169 Tafeln in Bayern und die engagierten Menschen dort leisten großartige Arbeit. Sie versuchen das Loch zu flicken, welches die Regierung entstehen hat lassen. Doch so lange die Regierung weiter an ihrem aktuellen Kurs festhält, wird dieses Loch immer größer werden. Irgendwann kann auch das größte Loch nicht mehr gestopft werden. Das gegenwärtig eingestellte Geld erst recht nicht.“


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